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BFH bezweifelt Verfassungsmäßigkeit des Nachzahlungszinssatzes von sechs Prozent

zu BFH, Beschluss vom 25.04.2018 – IX B 21/18 Der Bundesfinanzhof zweifelt an der Verfassungsmäßigkeit des Zinssatzes von sechs Prozent auf nachzuzahlende Steuern (§ 233a AO in Verbindung mit § 238 Abs. 1 Satz 1 AO) für Verzinsungszeiträume ab dem Jahr 2015. Er hat deshalb in einem Eilverfahren die Aussetzung der Vollziehung des Zinsbescheides gewährt. […]

Gesetzgebung; Neuregelungen im Oktober 2018 (Bundesregierung)

Geldinstitute und Versicherungen müssen Verbraucher künftig umfassender über ihre Dienstleistungen und Produkte informieren. Diese und andere Neuregelungen gelten ab Oktober 2018. Verbraucherschutz –  Mehr Transparenz bei Kosten für Zahlungskonten: Ab dem 31.10.2018 müssen Geldinstitute einheitlich und leicht verständlich über die Kosten ihrer Kontodienstleistungen informieren. Verbraucher in den EU-Mitgliedstaaten erhalten zudem einen kostenlosen Zugang zu mindestens […]

Vorsicht Falle | Neue Betrugsmasche am Telefon (LStN) 

Das Landesamt für Steuern Niedersachsen (LStN) warnt vor angeblichen Anrufen von Finanzämtern, mit denen Vollstreckungen angekündigt werden. Diese Anrufe stammen nicht von Finanzämtern, sondern deuten vielmehr auf eine neue Betrugsmasche hin. Das LStN empfiehlt bei einem solchen Anruf nicht zu reagieren, sondern einfach aufzulegen. Die Steuerverwaltung informiert stets schriftlich über beabsichtigte Vollstreckungsmaßnahmen. In den letzten […]

Steuererklärungsfristen

Mit Datum vom 2.1.2018 haben die obersten Finanzbehörden der Länder die Abgabefristen für die Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärungen 2017 bekanntgegeben. Danach ist regulärer Stichtag der 31.5.2018. Wirkt ein Steuerberater o.ä. mit, gibt es eine allgemeine Fristverlängerung bis zum 31.12.. Wichtig: Die vom Gesetzgeber verlängerten Abgabefristen gelten nicht für 2017, sondern erstmalig für die Steuererklärungen des Jahres 2018. Dann […]

Steuererklärungen

Für den Veranlagungszeitraum 2017 gelten bei der elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen und Gewinnermittlungen neue Regeln. Ab dem 1.1.2018 können die –Umsatzsteuerjahreserklärung – Gewerbesteuererklärung – Erklärung zur Zerlegung der Gewerbesteuer – Anlage EÜR sowie – Anlage § 34a EStG nur noch elektronisch authentifiziert beim Finanzamt abgegeben werden. 02.01.2018

Zwei von drei Einsprüchen gegen Steuerbescheide erfolgreich 

Zwei von drei Bürger hatten im vergangenen Jahr mit Einsprüchen gegen Ihre Steuerbescheide Erfolg! Laut Bundesfinanzministerium haben Steuerzahler 2016 insgesamt 3,32 Millionen Einsprüche gegen Bescheide der Finanzämter eingelegt – 9 Prozent weniger als 2015. Zusammen mit Altfällen bearbeiteten die Finanzbehörden 3,43 Millionen Einsprüche. In 2,176 Millionen Fällen (63,5 %) wurde den Bürgereinsprüchen entsprochen. In den meisten Fällen hätten […]

Immobilien: Betrugsschäden als Werbungskosten

Wann können vergebliche Aufwendungen bei Immobilien als vorweggenommene Werbungskosten geltend gemacht werden? Wer ein Gebäude kauft, um später Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen, kann nach dem BFH ggf. auch die Kosten abziehen, die ihm als Opfer eines Betrugs entstanden sind. Auf die vertragliche Wirksamkeit kommt es dann nicht an – sogar untaugliche Aufwendungen […]