Aktuelles


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine bundesweit tätige Anwalts- und Steuerberatungskanzlei und bieten ein breites Spektrum an Rechtsberatung und Steuerberatung. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage.

  • Schnelle Terminvergabe
  • Kompetente Beratung
  • Langjährige Erfahrung
  • Hol- und Bringservice für Ihre Unterlagen
  • Absolute Diskretion

Zwei von drei Einsprüchen gegen Steuerbescheide erfolgreich 

Zwei von drei Bürger hatten im vergangenen Jahr mit Einsprüchen gegen Ihre Steuerbescheide Erfolg! Laut Bundesfinanzministerium haben Steuerzahler 2016 insgesamt 3,32 Millionen Einsprüche gegen Bescheide der Finanzämter eingelegt – 9 Prozent weniger als 2015. Zusammen mit Altfällen bearbeiteten die Finanzbehörden 3,43 Millionen Einsprüche. In 2,176 Millionen Fällen (63,5 %) wurde den Bürgereinsprüchen entsprochen. In den meisten Fällen hätten die Steuerzahler im Nachhinein Belege vorgelegt und damit Angaben aus den Steuererklärungen belegen können. 18.671 Einsprüche wurden teilweise akzeptiert. Die Zahl der Klagen gegen Steuerbescheide stieg 2016 um 2 Prozent auf 61.018.

29.11.2017

Immobilien: Betrugsschäden als Werbungskosten

Wann können vergebliche Aufwendungen bei Immobilien als vorweggenommene Werbungskosten geltend gemacht werden? Wer ein Gebäude kauft, um später Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen, kann nach dem BFH ggf. auch die Kosten abziehen, die ihm als Opfer eines Betrugs entstanden sind. Auf die vertragliche Wirksamkeit kommt es dann nicht an – sogar untaugliche Aufwendungen sind relevant.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 09.05.2017 entschieden, dass auch verlorene Aufwendungen zur Anschaffung eines Vermietungsobjekts als vorweggenommene Werbungskosten abgezogen werden können, sofern ein ausreichend konkreter wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen diesen Aufwendungen und den beabsichtigten Vermietungseinkünften besteht.

Diese Beurteilung ändert sich auch dann nicht, wenn keine rechtlich verbindliche Grundlage für die Hingabe der verlorenen Aufwendungen vorliegt. Voraussetzung für die Anerkennung der Aufwendungen als vorab entstandene Werbungskosten ist jedoch, dass sich der Steuerpflichtige zum Erwerb und zur Vermietung endgültig entschlossen hat, also eine Vermietungsabsicht hat.

19.07.2017